Kriterien für eine Aufnahme:

 

  • Erwachsene Frauen und Männer mit einer primär geistigen Behinderung
  • mit Entwicklungsstörungen im Bereich Sprache, Motorik und schulischen Fertigkeiten

  • die eine zusätzliche Einschränkung im körperlichen Bereich bzw. eine körperliche Zusatzerkrankung aufweisen

  • die Probleme mit der Alltagsbewältigung im Sinne des HMB-W-Verfahrens haben

  • die ganztags einer Beschäftigung ausserhalb der Wohngemeinschaft nachgehen

  • die einen Pflegebedarf bis Pflegestufe I aufweisen

Bei der Suche und Vermittlung einer Arbeit oder anderen tagesstrukturierenden Maßnahmen ist die Wohngemeinschaft selbstverständlich behilflich.

 

         Martina1                       Melanie     

 

 

Ausschlusskriterien:

 

  • wenn eine Betreuung oder Behandlung unter klinischen Bedingungen notwendig ist

  • wenn primär oder ausschließlich eine Suchterkrankung vorliegt

  • wenn eine erhebliche, nicht nur vorübergehende und nicht beeinflussbare Selbst- und bzw. oder Fremdgefährdung von der zu betreuenden Person ausgeht

  • Menschen mit tiefgreifenden Entwicklungsstörungen (z. B. Autismus)

  • wenn aufgrund der vorliegenden Rahmenbedingungen eine angemessene Betreuung ausgeschlossen wird (Rollstuhlfahrer oder Schwerstgehbehinderte)

  • Menschen mit Persönlichkeitsstörungen, z. B. Borderline-Typ, Störungen der Impulskontrolle

  • Menschen mit Zwangserkrankungen, Essstörungen oder pädophilen Neigungen

  • Menschen die tagsüber keiner Beschäftigung nachgehen

  • Menschen mit Hirnabbauprozess (z. B. Verschiedener Formen der Demenz) oder Hirnschädigung (z. B. Schädel-Hirn-Trauma)

  • mit einer wesentlich seelischen Behinderung (Psychose, Suchterkrankung)

  • mit einer sog. Doppeldiagnose im Sinne von, die Auswirkungen der geistigen Behinderung werdem vom diagnostizierenden Arzt gleichwertig mit der Suchterkrankung bzw. mit der psychischen Erkrankung gesehen

  • die einer geschlossenen Unterbringung bedürfen

  • die einen forensischen Hintergrund mitbringen, z. B. Probewohnen im Rahmen der forensischen Unterbringung

  • mit hohem bis sehr hohen Pflegebedarf im Sinne einer Pflegestufe II und III

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